ENRON Windenergie

Die ENRON übernahm 1997 Tacke Windtechnik, später wurde das Windgeschäft von General Electric übernommen.

Geschichte des Unternehmens:

Im Juli 1985 fusioniert das US-Unternehmen Houston Natural Gas mit Internorth, einem Erdgas-Konzern aus Omaha, zum Konzern Enron, der hauptsächlich als Betreiber von Gaspipelines tätig ist. Nach dem Einstieg in den Erdgashandel 1989 wird Enron innerhalb kurzer Zeit der größte Gashändler in den USA und Großbritannien.

Im Oktober 2000 bestätigt Enron, dass die US-Börsenaufsicht SEC eine Voruntersuchung begonnen hat, um mögliche Konflikte aufgrund der Beteiligungsverträge zu klären. Enron gesteht ein, dass Gewinne in den Jahren zuvor um 1,2 Mrd. US-Dollar zu hoch ausgewiesen wurden. Am 2. Dezember 2001 meldet das Unternehmen Insolvenz an, da eine Übernahme durch den Konkurrenten Dynegy am 28. November 2001 gescheitert war.

Im Januar 2002 wird die Aktie vom Handel ausgesetzt.

Im Februar 2002 wird bekannt, dass rund 500 Enron-Manager kurz vor der Pleite ihres Konzerns kräftige Bonuszahlungen erhalten hatten. So ließ sich Kenneth Lay (? 5. Juli 2006) eine Abfindung in Höhe von 205 Mio. US-Dollar auszahlen.

Der in den Enron-Skandal verwickelte (und im Gefolge der Ermittlungen um Enron schließlich kollabierte) Wirtschaftsprüfungs-Konzern Arthur Andersen wird im Oktober 2002 wegen Behinderung der Justiz zu einer Geldbuße von 500.000 US-Dollar verurteilt.

Im Juli 2003 will Enron seine Interessen an der Transwestern Pipeline Company, an der Citrus Corp. und der Northern Plains Natural Gas Company in die neue Holdinggesellschaft Cross Country Energy Corporation einbringen. Außerdem plant das Unternehmen die Gründung einer internationalen Energiegesellschaft, die Prisma Energy International Inc. Beide Unternehmen sollen unabhängig voneinander geführt werden.